House of Cards analog

23.10.2016

Auf der Frankfurter Buchmesse besuchen zwei unserer Nachwuchsreporter Christan Himmelspach und sprechen mit ihm über seine Kartenspiele. Der Verleger und Gründer von Himmelspach Publishing stand Florian und Jack Rede und Antwort.

Christian Himmelspach an seinem Stand

Wann wurde die Firma gegründet?

Vor elf Jahren gründete ich meinen Verlag und produziere seitdem Gedulds- und Gedächtnisspiele.

Wie viele Produkte haben sie schon hergestellt?

Derzeit bieten wir über 30 Produkte an.

Wie kommen Sie auf die Ideen?

Eigentlich komme ich aus der Werbung, ich bin Werbetexter. Dort bekommt man Aufgaben gestellt, zum Beispiel eine Kampagne für ein Auto machen oder ähnliches. Dann hat man manchmal auch noch andere Ideen, die aber für das Produkt gar nicht geeignet sind. Eines Tages entstand also die Idee, Memoriespiele mit Worten zu machen. Damals wussten wir noch nicht, ob sich diese Idee verkauft. Aber heute kann ich sagen, dass es klappt.

Spiel: Muss man denn immer alles zweimal sagenDas erste Spiel war „Muss man denn alles immer zwei Mal sagen“. Es funktioniert wie ein normales Memoryspiel mit Bildern, nur, dass man hier Wortpaare finden muss. „Dali“ und „Dali“ oder „Jo“ und „Jo“. Von da an fielen uns immer wieder neue Spielideen ein.

Wie lange dauert die Entwicklung eines Produkts?

Das kommt ganz auf das Spiel an. Die Idee kommt schnell, man weiß, wie es funktioniert aber die Umsetzung dauert unterschiedlich lang. Beim Brettspiel „Catwalk“, angelehnt an „Germanys Next Topmodel“, dauerte es anderthalb Jahre. Wir mussten uns nicht nur viele Fragen, sondern auch vollkommen neue Spielregeln ausdenken.

Spiel: HanoiEin Memorie dauert etwa ein halbes Jahr. Zum Beispiel kamen wir auf die Idee, dass man auch Vokabeln in Form eines Memories lernen kann. So haben wir „Hanoi“ entwickelt, ein Deutsch-Schwäbisches Spiel. Das hochdeutsche Wort „Führerschein“ und das schwäbische „Babbedeggel“ gehören zusammen. Auf der Karte steht dann jeweils noch ein Satz, in dem die jeweilige Vokabel vorkommt.

KartenhausUnser allerneuestes Spiel ist „Rome was not build in a day“. Das ist ein Kartenhausspiel. Die Spielkarten sind extra etwas dicker und wie das Colloseum illustriert, sodass man das Bauwerk nachbauen kann.

Was ist das meist verkaufte Produkt?

„Aller guten Dinge sind drei“, das ist auch ein Memoriespiel aber hier muss man drei Karten, Dreierredewendungen, aufdecken. Zum Beispiel: „Friede“ und „Freude“ und „Eierkuchen“.

Haben Sie auch digitale Kartenspiele?

Wir haben ein paar der Spiele digital umgestezt, doch das läuft nicht so gut wie die analogen Versionen. Viele haben schon den ganzen Tag das Handy in der Hand, da wollen sie danach etwas zum Anfassen haben. Wir kehren wieder zum Analogen zurück.

Florian und JackFlorian (12) und Jack (12) kommen aus Frankfurt am Main. Die zwei sind schon das dritte Mal auf der Buchmesse und am besten gefallen ihnen die vielen Comics


Was ist beim Hörbuch anders ..?

23.10.2016

Jumbo Neue Medien hat die Reihe „Thabo – Detektiv und Gentleman“ der Autorin Kirsten Boie als Hörbuch verlegt. Zoe kennt schon den ersten Teil („Der Nashorn-Fall“) als gedrucktes Buch und hat auf der Suche nach Teil zwei („Die Krokodil-Spur“) in Halle 3.0 den Hörbuchverlag besucht. Dort hat sie die Thabo-Reihe gefunden und die Geschäftsführerin Gabriele Swiderski getroffen und interviewt.

ZoeZoe ist 9 Jahre alt und besucht die 5. Klasse des Karls Gymnasiums in Bad Reichenhall. Sie möchte später gerne Bionic studieren, liest aber trotzdem sehr gerne Bücher und macht Judo.


Grün ist das Zeichen der Security

22.10.2016

Polizeistreife auf der Frankfurter Buchmesse

Umhängetasche“Mehr Sicherheit auf der Buchmesse?”, Christine Z. zuckt die Schultern. “Ist mir nicht aufgefallen.” Im Kontrast dazu betont Katja Böhne, die Pressesprecherin der Messe, das erhöhte Aufgebot an Security beim Frankfurter Großevent. Die Sicherheitsschleusen wurden durch Taschenkontrollen ersetzt, die Anzahl der Sicherheitskräfte vergrößert, die Schein- und Fantasiewaffen der Cosplayer mit neongrünen Klebestreifen gekennzeichnet.

Cosplayerin mit grünem SicherheitsmarkerNicht jeder findet diese Neuerungen gut. So unterschiedlich die Erscheinungsbilder der Gäste, so verschieden auch die Meinungen: Während manche die langen Warteschlangen und grünen Kleber als überflüssig oder gar störend empfinden, fühlen sich andere durch die verstärkten Sicherheitsvorkehrungen beruhigt. Beruhigt? “Es gibt uns ein besseres Gefühl. Hätte ich allerdings etwas mitnehmen wollen, glaube ich nicht, dass es aufgefallen wäre”, sagt eine Besucherin.

Schwarzer Ritter mit grüner Security-KennungDie Aufgaben der Polizei- und Sicherheitsbeamten beschränken sich jedoch nicht nur auf jene Ängste vor (politisch motivierter) Gewalt, die durch aktuelle Medienberichte verstärkt werden; sie sollen auch Kleinkriminalität wie etwa Taschendiebstahl einschränken.

Ist das sinnvoll? Ein schwarzer Ritter war ziemlich genervt von der auffälligen Kennzeichnung auf seinem Schwert. Da sähen die Fotos nicht mehr „cool“ aus.

Meret, Viktoria und JanMeret, Viktoria und Jan aus Vorarlberg (Österreich) besuchen zum ersten Mal die Frankfurter Buchmesse.

 

 

 


Bücher als Medizin

21.10.2016

Beim Buchdoktor
Zu viel Arbeit, zu viel Stress und dazu noch Familie? Evelyn aus den Niederlanden sucht Medizin für ihren kranken Freund. Keine Tabletten. Evelyn sucht eine Buchempfehlung. Bei Simone S., der Buchdoktorin auf der Frankfurter Buchmesse.

Die Buchdoktoren sind übersetzer oder Schriftsteller, die schon viele Bücher gelesen haben und also viel empfehlen können. Wir finden sie in weißem Kittel auf der Agora, dem zentralen Platz im Zentrum der Messe. Marc Barteling steht den Besuchern bis 13 Uhr zur Verfügung. Er und seine Assistentin Valerie geben Passanten die Möglichkeit, ihr eigenes Lieblingsbuch in Form eines Viedeos zu veröffentlichen, mit ihrer Empfehlung zur Linderung eines Leidens.
Diese Videos findet man auf Youtube unter bit.ly/FBM16videos.

Sprechstunde bei Doktor SimoneUm 13 Uhr wechselt die Sprechstunde. Stündlich kommen jetzt neue „Buchdoktoren“, die einem zur Verfügung stehen. Simone S. ist eine von ihnen. Sie übersetzt Bücher vom englischen und niederländischen ins Deutsche, zuletzt etwa das Kriegstagebuch der Klaartje de Zwarte-Walvisch, die in einem Konzentrationslager in Polen umkam.

Jetzt sitzt Doktor Simone der Patientin Evelyn aus den Niederlanden gegenüber, die für ihren kranken Freund die gesund machende Lektüre sucht.

Evelyn mit ihrem RezeptZuerst empfiehlt Simone mehrere Bücher, bis sie schlussendlich bei einem Buch bleibt. Passend für den kranken Freund ihrer Besucherin findet sie das optimistische, jedoch auch ernste Buch der Autorin Renate Dorrestein, „Mijn zoon heeft een Seksleven, en ik lees mijn moeder Roodkepje voer“, was so viel heißt wie „Mein Sohn hat ein Sexleben und ich lese meiner Mutter Rotkäppchen vor“.

Janina, Annalena, Lara, Aileen, Julian

Den Buchdoktor auf der Buchmesse konsultiert haben Janina, Annalena, Lara, Aileen und Julian.

 

 


Buchmessen-GiveAways in 30 Minuten

21.10.2016

Das Schönste für Messebesucher – egal auf welcher Messe – ist immer: Was kann ich an den verschiedenen Ständen abgreifen? Unsere Schüler-Reporter haben hatten 30 Minuten Zeit, Tüten zu sammeln.

Maria und ClaraMaria hat die GiveAways gesammelt, Clara die Kamera geführt.

 

 


Meine eine Stunde auf der Buchmesse

20.10.2016

Auf der Buchmesse gibt es auch 2016 vor allem Bücher. Muss man die zwingend filmen, wenn man als Reporter über die Buchmesse berichtet? Wahrscheinlich ja.

„Nö!“, sagen die Schüler-Reporter vom Klassenzimmer der Zukunft. In der Flut der Exponate werden sie zu jungen Impressionisten des Journalismus. Das Ergebnis: eine Stunde Buchmesse in 1 Minute 40 Sekunden.

Simon, Lasse, Leona und KonstantinSimon, Leona, Lasse und Konstantin aus Gemünden am Main sind begeisterte Filmleute. Klar, dass die nicht den klassischen TV-Bericht – Bücher, Menschen, O-Ton, wieder Bücher, noch‘n O-Ton, Schlussbild – machen.

 

 


Damit überlebe ich die Buchmesse

20.10.2016

Buchmesse Frankfurt. Bücher, Bücher, Bücher und Menschen, Literaten, Verleger. Und alle tragen Tüten. Wir wollen wissen: Drei Dinge, um die Buchmesse durchzustehen. Die Schüler-Reporter Sina und Benni haben sich erkundigt und – unter anderem – festgestellt: Blogger Sascha Lobo braucht nur sein Smartphone … das aber dreimal:

Sina und BenniSina und Benni aus Karlsruhe sind zum ersten Mal auf der Buchmesse. Die ist Messe ist riesig, die Besucher unermüdlich. Das macht die beiden Schüler-Reporter neugierig.


Verbotene Bücher

20.10.2016

Auf der diesjährigen Buchmesse wird das aktuelle Kunstprojekt von Marta Minujín präsentiert. Sie sucht verbotene Bücher für eine Installation. Bis die Installation auf der Dokumente 2017 in Kassel präsentiert werden soll, können bestimme Bücher gespendet werden.

Marta Minujín

Vom 08.04. bis zum 16.07.2017 findet in Kassel die documenta 14, die weltweit bedeutendste internationale Ausstellung zeitgenössischer Kunst, statt. Dort wird die argentinische Künstlerin Marta Minujín eine Neuauflage ihres „Parthenon der Bücher“ präsentieren.

Bereits im Jahre 1983, nach dem Ende der zivil-militärischen Diktatur in Argentinien, installierte Minujín eine ähnliche Skulptur mit damals verbotenen Büchern. Damit wollte sie ein Statement für die Freiheit der Presse und Kunst setzen. Mit dem Parthenon wählte sie ein Symbol, das wie kein zweites, für die Demokratie und damit für die freie Entfaltung des Geistes steht.

In Kassel soll nun auf dem Friedrichsplatz, jenem Ort an dem am 19.05.1933 die Nationalsozialisten im Zuge der „Aktion wider den undeutschen Geist“ rund 2.000 Bücher verbrannten, der zweite „Parthenon der Bücher“ aufgebaut werden. Hierfür werden auf der Frankfurter Buchmesse 2016 Bücher gesammelt. Insgesamt benötigt die Künstlerin 100.000 Bücher, die gegenwärtig oder in der Vergangenheit verboten waren, jedoch darf keines der Bücher derzeit in Deutschland verboten sein. Eine Liste mit Büchern, die gespendet werden können, ist auf der Website der documenta 14 zu finden, diese wird in regelmäßigen Abständen aktualisiert.

Jusua und JenniDie Autoren Jenni, Josua kommen aus Karlsruhe und gehen in die 12. Klasse. Eigentlich wollten sie über einen Vortrag über investigativen Journalismus berichten – doch der war leider gestern.

 

 


Lego Robotics in the Classroom of the Future

20.10.2016

Programming with Lego is one of the projects within the „classroom of the future“. Student reporter Olivia visited the group while they were working.

Building and programming a Robot

Programming with Lego is an enjoyable thing to do for students in MIS Metropolitan school. It is one of the projects within the “classroom of the future”.The aim for these students is to program a robot to loop a table. To do this they make program that uses “bricks”, said Hannes, age 20, who is supervising the students. The students are split up in three groups. Each group has around two to three students in it. One of the groups said that it was fun, but challenging – even though one of the members had done this before in Mexico. While the other groups are slightly bored with what they are doing. A student, Hussam: ”I like it, because I have independence”, he said with a great amount of enthusiasm.
Right now, the groups are testing out their robots that they programmed.

Olivia and Verna

 

Olivia and Verna are from the International School in Frankfurt.

 

 


Wer ist dem Jugendslang mächtig?

20.10.2016

Wir, Tabea, Malin, Lorena und Sara, lernen ja nicht nur für die Schule, sondern auch fürs Leben. Deshalb wird jetzt neben dem Journalismus auch noch eine vierte Fremdsprache gelernt. Auf der Buchmesse geht es vom „Klassenzimmer der Zukunft“ zum Langenscheidt-Stand.

Am Langenscheidt-Stand

Jährlich kürt Langenscheidt das Jugendwort des Jahres. Wir, die selber noch zur Jugend gehören, haben ein paar der Wörter, die wir besonders swaggy fanden, random Leuten vorgestellt.

Vom Klassenzimmer der Zukunft auf der Buchmesse haben wir uns die Challenge gegönnt, 1 Etage downzugraden. Am Langenscheidt-Stand analog gegoogelt und die fanciesten Jugendwörtern einigen Leuten im Umkreis des Standes gedroppt.

Gefavet wurden von uns: Freshdachs, fett grasen, Googleaner, möwen, FISH

Freshdachs: (gewollt) coole freche Person
fett grasen: aufreißen gehen
Googleaner: Mitarbeiter bei „Google“
möwen: kiffen
FISH: fuck it shit happens

Tabea, Malin, Lorena und SaraTabea, Malin, Lorena und Sara chillen auf der Buchmesse. YOLO. #hängemitdebeste

 

 

 


So geht Bildung der Zukunft

20.10.2016

Ein Klassenzimmer ohne lästiges Bücherschleppen? Das gibt es auf der diesjährigen Buchmesse in Frankfurt am Main. Mit dem Konzept des Klassenzimmers der Zukunft kommt vielleicht die Wende.

Elena Appel (li.) im Interview

Auf der Buchmesse in Frankfurt am Main ist auch dieses Jahr das Klassenzimmer der Zukunft vertreten. „Hierbei handelt es sich um ein Bildungsprojekt, dass zeigen soll, wie Bildung in der Zukunft aussehen könnte und sollte.“, sagt Elena Appel, Projektmitarbeiterin des diesjährigen Klassenzimmers der Zukunft.

Das Projekt soll mit angebotenen Workshops Schülern, Lehrern und Verlegern einen Einblick in neue Bildungsmöglichkeiten geben. Dieses zeigt das Klassenzimmer der Zukunft auf der Messe mit diversen Workshops. So kann man einen Workshop im Bereich des Journalismus, Robotik, Sensorik, Comic, naturwissenschaftlichen Forschungsexperimenen und Nahrungsmitteln machen. Zum Beispiel bauen Schüler einen Roboter oder probieren sich in der indonesischen Küche aus.

Die Idee zum Klassenzimmer der Zukunft hatte die Bildungsprojektmanagerin der Frankfurter Buchmesse, Martina Wolff de Carrasco. Das Projekt kommt durch die Frankfurt Buchmesse und zahlreiche Partner zu stande.

 

Jonas, Kevin, Andreas und Felix (17)

Die Autoren

Jonas(19) kommt aus der Schweiz, genauer aus Häggenschwil. Er hat mit den Heidelbergern Kevin (18), Andreas (19) und Felix (17) am Klassenzimmer der Zukunft auf der Buchmesse 2016 teilgenommen. An der Messe gefällt ihnen besonders, das auch neue Technologien vorgestellt werden.

 


Ausflug nach Korea

19.10.2016

Manga

Im Rahmen des Journalismus-Programms des Klassenzimmers der Zukunft auf der Frankfurter Buchmesse 2016 interviewten wir KyungNim Kook, eine Verlegerin des koreanischen Manhwa-Verlages K´occa.

Was vertritt ihr Unternehmen auf der diesjährigen Buchmesse?

Ich arbeite für ein Unternehmen, dass koreanische Comics, so genannte Mahnwas, verlegt und auch online zur Verfügung stellt. Wir sind schon das zweite Mal hier auf der Buchmesse in Frankfurt.

Wie kamen Sie zu der Comic-Branche?

Ich liebe es einfach mit Manhwas zu arbeiten. Außerdem wollte ich auch europäischen Ländern unsere Comics näher bringen.

Was ist Ihre Aufgabe im Verlag und hier am Buchmesse-Stand?

Ich bin zuständig für Online-Veröffentlichungen und stelle daher hier am Stand unsere Produkte vor.

Welche Autoren sind derzeit besonders bekannt?

Einer der bekanntesten Autoren ist So-hee Park. Zu seinen Werken gehört unter anderem “Goong: The Royal Palace”.

In welchen Ländern sind Ihre Comics derzeit besonders beliebt?

Unsere Comics werden weltweit gelesen. Derzeit steigt die Beliebtheit aber besonders in den USA, da wir viele unserer Comics online auf Plattformen wie Webtoon veröffentlichen und diese so von immer mehr Menschen gelesen werden können.

KyungNim Kook

Wie unterscheidet sich der koreanische Manhwa von, zum Beispiel, dem japanischen Manga?

Koreanische Manga sind authentisch, kulturell geprägt und bedienen viele unterschiedliche Genres.

Sind Sie zum ersten Mal auf der Frankfurter Buchmesse?

Nein, dies ist mein zweites Mal auf der Messe, letztes Jahr war ich bereits einmal hier vor Ort.

Wie kommen koreanische Comics hier auf der Messe an?

Wenige hier können sich mit dieser Form des Comics anfreunden, da sie sehr fremd scheint. Dennoch merke ich, dass die Popularität im Laufe der Jahre immer weiter zunimmt.

Carolin, Max, Leo, Daniel und SinaCarolin (23), Max (21), Leo (19), Daniel (19) und Sina (18) aus Aschaffenburg sind mit der 13. Jahrgangsstufe auf der Buchmesse unterwegs. Am besten gefällt ihnen die große Auswahl an Büchern und Literatur.


„Ihr Lieblingsgenre?“

19.10.2016

Welches Genre lesen Sie am liebsten? Im Rahmen des „Klassenzimmer der Zukunft“ auf der Frankfurter Buchmesse fragen die Schülerreporterinnen Josephine, Camille, Carlota und Audrey Besucher der Messe.


Die ersten Schüler-Reporter sind da

19.10.2016

Seit Mittwochmorgen ist das Klassenzimmer der Zukunft auf der Frankfurter Buchmesse geöffnet. Schüler, Lehrer, Studierende und Verleger können hier in die Bildung der Zukunft eintauchen. Unter anderem lernen junge Menschen die ersten Schritte in den Journalismus. Im Video eindrücke der ersten Redaktionskonferenz am Mittwochmorgen.


11.10.2016


10.10.2016


10.10.2016

 

 


Fast 90 und immer noch begeisterte Autorin

23.10.2016

Květa Pacovská im Gespräch mit dem Klassenzimmer der Zukunft
Květa Pacovská ist eine begeisterte Kinderbuchautorin und schreibt schon fast ihr ganzes Leben. Unsere drei Nachwuchsreporter trafen die Tschechin auf der Frankfurter Buchmesse 2016 an dem Stand der „minediton“. Sie hat uns ein paar Details über das Leben als Autorin verraten.

Wie lange schreiben und illustrieren Sie schon?

Um ehrlich zu sein, schon mein ganzes Leben. Angefangen habe ich mit meiner Großmutter, dann habe ich es alleine ausprobiert und als ich dann selber zwei kleine Söhne hatte, habe ich für sie Bücher kreiert. Es wurden immer mehr und irgendwann kontaktierten mich Verleger. Das freut mich, denn so kann ich meiner Bücher mit Kindern in der ganzen Welt teilen, auch dort, wo ich nicht persönlich sein anwesend kann.

Was inspiriert Sie zu ihren Werken?

Alles was mir begegnet. Ich gehe in Galerien und schaue mir die alten Meister an: Kunst, der Alltag oder ein kleiner Stein und ein kleines Blatt von einem Baum.

Gibt es ein Kernthema, über das Sie Ihre Bücher machen?

Ja, mein ganzes Leben. Ursprünglich studierte ich Malerei. Hinzugekommen ist dann das Schreiben von Geschichten, aber meine Bücher sind vor allem eine kleine Galerie meiner Bilder.

Květa PacovskáWie lange dauert es, bis Sie ein Buch fertiggestellt haben?

Es ist unterschiedlich, es ist schwer zu sagen. Manchmal denke ich über ein Thema gefühlt mein ganzes Leben lang nach – aber manchmal weiß ich sofort, was ich sagen und zeichnen will. Dann geht es ganz schnell. Ich gehe in mein Atelier und zeichne von Morgens bis Abends, bis das Buch fertig ist.

Welches von Ihren Büchern gefällt Ihnen am Besten?

Ich liebe immer das Buch, an dem ich arbeite, denn es ist wie ein Kind, das erwachsen wird. Und eine Mutter würde niemals sagen, dass man ein Geschwisterkind mehr mag als das andere. Doch zu dem Buch, an dem ich gerade arbeite, habe ich in dem Moment eine stärkere Bindung.

Haben Sie selbst Kinder und Enkel?

Ja, ich habe zwei Söhne, die haben auch Kinder und die haben wiederum auch Kinder. Ich habe nicht nur Enkel, sondern auch Ururenkel.

Wie wird man Kinderbuchautorin?

Das kann man unterschiedlich anstellen. Man kann es natürlich an einer Hochschule studieren, aber auch über Umwege hinkommen. Ich studierte bei einem bekannten Maler in Prag und bin erst später über die Bilder zu den Texten der Bücher gekommen.

Kristine, Franziska und BenediktKristine (14), Franziska (12) und Benedikt (10) kommen aus Nachrodt im Sauerland. Sie sind hier, weil ihre ganze Familie Bücherwürmer sind. Natürlich gefallen ihnen die Bücher am Besten!

 

 

 


Cosplayer stürmen die Messe

22.10.2016

Emanuel mit Cosplayer

Costume and play ist ein japanischer Verkleidungstrend. Auch Europa erreichte der Anime- und Mangaboom bereits in der Gründungszeit, den 90er Jahren. Ein Cosplayer, das ist ein Teilnehmer des Costume and play, verkörpert seinen liebsten Animecharakter durch Kostüm, Accessoires und Make up. So lebt er seine Wunschrolle aus. Verkleidete Anime- und Mangafans sind auf Messen aller Art anzutreffen. Auch auf der diesjährigen Buchmesse in Frankfurt sind sie dabei.

Emanuel mit Cosplayern

Angela (18) aus und Leni (16) aus Frankfurt am Main
Motivation: Nutzen jede Gelegenheit, um auf eine Convention zu gehen.
Wer: Oikawa und Iwa aus dem Manga „Haikyuu“.
Aufwand des Kostüms: Heute gut zwei Stunden. Sonst auch länger.

 

 

 

Emanuel mit Cosplayern

Angela (22) aus Erlensee und Lara (22) aus Friedermark
Motivation: Ist fasziniert, was die Leute alles kreieren. Außerdem macht es Spaß, mit Freunden gemeinsam so schön auszusehen.
Wer: Zwei Charaktere aus „Shihiros Reise ins Zauberland“, Drache Kohakunshi und das Ungesicht.
Aufwand des Kostüms: Das Kleid wurde gekauft, aber ansonsten wurden mehrere Wochen damit verbracht, zu basteln. Alleine heute saßen sie noch zwei Stunden vor dem Spiegel.

Emanuel mit Cosplayer

Jasmin (19) und Luise (18)
Motivation: Der Weg vom Anfang des Erstellens eines Kostüms bis zum Tragen ist ein tolles Gefühl. Gerade die Präsentation des Kostümes ist wichtig.
Wer: Rory Mercury aus dem Gates Anime und Muto Roshi aus „Dragonball“.
Aufwand des Kostüms: Ungefähr drei Monate für das Kostüm und drei Stunden, um in das Kleid zu kommen.

 

Emanuel und Lukas

 

 

Emanuel und Lukas sind beide 18 Jahre alt und kommen aus Österreich, genauer aus Blundenz. Ihre erste Station bei dem Klassenausflug auf die Buchmesse ist der Journalistenworkshop.


„Follow Your Dream, follow Your Heart“

22.10.2016

Michael Neugebauer, Gründer und Verleger vom internationalen Kinderbuchverlag mineedition, ist zum 52. Mal auf der Buchmesse. Auch sein Vater arbeitete im Verlagswesen. Er nahm ihn mit 14 Jahren das erste Mal mit auf die Messe – damals per Nachtzug und vielen Büchern im Gepäck. Mit unseren Redakteuren unterhielt sich Neugebauer über die Welt der Verlage.

Herr Neugebauer, warum sind Sie Verleger geworden?

Wie das so ist, man wächst rein! Warum wird jemand Hebamme oder Arzt? Das sind Traditionen, das sind Eingebungen, man hat einen Traum oder Wunsch, den man leben möchte. Als kleiner Junge sah ich einen Helikopter und wollte Pilot werden, dann Lokomotivführer. Mein Vater war Kalligraph, so studierte ich Kunst und Buchgestaltung. Ich verließ Österreich und fing an in England als Grafikdesigner zu arbeiten, auch in Verlagen. Im Laufe der Jahre gründete ich dann meinen eigenen Verlag, minedition.

Michael Neugebauer und die Schüler-ReporterinnenWie wird man Verleger?

Man kann eine Ausbildung machen, als Praktikant anfangen oder Literatur, Illustrator und anderes studieren. Damals war es leichter als heute. Hinzugekommen ist, dass umgekehrt jeder übers Internet seine Bücher publizieren kann. Ich sage immer, wenn du was wirklich willst, dann mach das auch und follow your dream, follow your heart.

Was ist das Besondere an Ihrem Verlag?

Ich bin Perfektionist und jedes Buch ist wie ein Kind – man muss offen für die Entwicklung und neue Ideen sein. Wegen meines Studiums habe ich mich auf Bilder- und Kinderbücher spezialisiert. Ich frage mich immer, wie kann man eben dieses Buch besonders machen, anders als andere Verleger. Aber auch, weil eben Bilderbücher nicht altersgebunden sind. Sie begeistern nicht nur Kinder, sondern auch Illustratoren, Sammler und Erwachsene, die gerne ein optisch schönes Buch in der Hand halten. In Japan kaufen es jugendliche Mädchen. Schöne Bilderbücher machen Spaß – es gibt Pappbilderbücher, die schaue auch ich mir gerne vorm Schlafengehen an.

Es ist auffällig, dass ihre Bücher in einem einheitlichen Stil illustriert sind – warum?

Das ist unser Stil, es ist unser Geschmack. Wir sind trotzdem sehr vielfältig. Ich suche ständig nach neuen Illustratoren und fliege dafür um die Welt. Dafür besuche ich auch häufig Kunstschulen. Das fängt mit einer Bleistiftzeichnung an, über Aquarell und Scherenschnitt und vieles mehr. Komplizierte Techniken im Druck umzusetzen, in ein Buch zu verwandeln, ist oft eine große Herausforderung.

Wie kommt es von der Idee zum Buch?

Es gibt zwei Möglichkeiten, entweder treten wir an den Illustrator und Autor heran, oder sie an uns. Dabei suchen wir nach Themen, die auf diese Art und Weise noch nicht erzählt wurden und wichtig sind. Die Geschichte ist der wichtigste Faktor, wenn die nicht ausreichend ist, helfen auch die tollsten Illustrationen nicht. Der Autor muss uns garantieren, dass es sein eigenes Werk ist und er nirgends abgeguckt hat.

Welche Herausforderungen bietet der internationale Markt?

Herausforderungen weiß ich nicht. Aber es ist unsere Stärke: Wir bringen unsere Bücher in mehren Sprachen und in mehreren Ländern heraus. Es ist nicht immer das Geld, sondern vielmehr die Freude, etwas schönes zu machen. Wenn es anderen dann auch noch gefällt, dann hat man was gewonnen.

Sarah, Celine, Anne und MarenSarah, Celine, Anne und Maren gehen in Offenburg zur Schule. Beim Interview mit dem Verleger von minedition trafen sie auf Knister, dem Autor von Hexe Lilli.

 

 


„Ach, kuck mal, diese Küstenlinie“

21.10.2016

Zur Ruhe kommen? Auf der Buchmesse? In der Ausstellungshalle der diesjährigen Ehrengäste Flandern und den Niederlanden ist das sehr gut möglich. Bart Moeyaert, künstlerischer Leiter der Ehrengast-Präsentation, hat den Schüler-Reporterinnen Ina, Laura und Sophie mehr über das Konzept erzählt.

Ina, Laura und SophieIna, Laura, Sophie gehen auf ein Gymnasium in Amberg. Dort schreiben sie auch für ihre Schülerzeitung.

 

 


Buchkritik: „Hier kommt Oma“

21.10.2016

Bei Oma ist alles erlaubt! Das gilt zumindest für die zehn Enkel in dem Buch „Hier kommt Oma“ von dem belgischen Autor Stefan Boonen. Julia und Anna-Maria haben es gelesen.

Buch: Hier kommt OmaDer Protagonist und neun andere Enkel verbringen das Wochenende bei der verrückten Oma im alten Haus eines Riesen im Wald. Bei Oma ist alles erlaubt, nervige Regeln wie Zähneputzen oder Sockenwechseln gibt es hier nicht – der Traum eines jeden Jungen und bestimmt auch so manch eines Mädchens. Zum Frühstück werden Brötchen mit Mäusekötteln gegessen und anschließend geht es auf Entdeckungsreise in den wilden Wald. Auf nur einem kurzen Wochenende erleben die Kinder viele lustige und spannende Abenteuer und müssen nichts ihren Eltern beichten.

Dem preisgekrönten Kinder- und Jugendbuchautoren Stefan Boonen ist ein weiteres Werk gelungen. Das Buch soll Vorschüler und Grundschüler erreichen und ist zum Vorlesen und Selberlesen gedacht. In der Illustrierung des Künstlers Melvin kann man originelle Details zur Geschichte entdecken. Die Sprache ist klar und bildlich und somit auf junge Kinder und deren Vokabular zugeschnitten. Die Geschichte ist in parataktischen Sätzen erzählt, zusätzlich gibt es viele Dialoge.

Der Textaufbau der Abenteuergeschichte ist optisch ansprechend und motiviert zum Lesen. Manchmal fällt es schwer dem Handlungsstrang zu folgen, schnell reiht sich ein Abenteuer an das nächste. Zum Glück gibt es die anschaulichen und detaillierten Bilder, die den Lesern helfen, in die Geschichte einzutauchen.

Grundlegend bleibt zu sagen: (Vor-) Lesen lohnt sich!

„Hier kommt Oma“
Arena Verlag
ISBN 978-3-401-60158-8
9,90 Euro

Julia und Anna-MariaJulia (16) und Anna-Maria (16) kommen beide aus Heidelberg. Sie lieben es zu lesen und würden sich gerne als Autorinnen ausprobieren. Besonders gefällt ihnen, dass es auf der Buchmesse Frankfurt ein so breites Themenangebot gibt.

 

 


Eintauchen in eine andere Welt

20.10.2016

Hinter der VR-Brille

Am Donnerstag haben wir den Stand des ersten deutschen Fachverbandes für Virtual Reality auf der Buchmesse in Frankfurt unter die Lupe genommen. In einem Interview mit Bolela und Sven Mäbelslein (Trotzkind GmbH) konnten wir viele Informationen über Virtual-Reality-Brillen sammeln.

Bereits in den 60er Jahren kam die Idee einer virtuellen Welt in der Form eines sehr großen Apparates auf. Später, in den 80er Jahren, machte sich das Militär die Technologie zu Nutze. Zehn Jahre später versuchten erste Entwicklerinnen und Entwickler das Gerät auf den Markt zu bringen, jedoch waren sie zu teuer, um Fuß auf dem Markt zu fassen. Der große Durchbruch mit der aktuellen Virtual-Reality-Brillen gelang erst in den letzten Jahren mit einem durchschnittlichen Preis von 800€ (Brille) + 1000€ (passender Computer/Software).

Heutige Möglichkeiten sind unter anderem: Spiele spielen, mit dem Handy Viedeos anschauen, Führungen in Museen anschaulicher gestalten und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf spezielle Fähigkeiten trainieren. Für die Zukunft ist geplant, das Gerät in Forschung und Medizin einzusetzen. Sportübertragungen und Nachrichtensendungen würden durch 360 Grad Sicht realistischer wirken. Die Reaktionen der Besucher auf Virtual-Reality-Brillen sind stets positiv und so auch unsere. Kurz gesagt rät Sven Häberlein: „Nicht reden, sondern ausprobieren!“

Senta, Anna-Lena und Johanna gehen in die elfte Klasse eines Gymnasiums in Gemünden am Main. Auf der Buchmesse waren sie zum ersten Mal in der virtuellen Realität.

 

 


Marketing-Maschine „Angry Birds“

20.10.2016

Marketing-Monster „Angry Birds“

Wer kennt sie nicht, die kleinen furchtbar bunten und fruchtbar wütenden Vögel. Auf der Buchmesse hörten Sofie und Michelle einen Vortag zu der Marke „Angry Birds“.

Angry Birds ist für viele aus der Welt der Spiele schon längst nicht mehr wegzudenken. Doch nun ist es auch in anderen Branchen vertreten. Fernsehserien, weitere verschiedene Spielversionen, Spielsachen, Comics und nun 2016 auch ein Film, der es in über 50 verschiedenen Ländern auf den ersten Platz geschafft hat. Von Anfang an war klar, dass Angry Birds nicht nur ein Spiel bleiben sollte. Durch sorgfältige Planung und Vorbereitung entstand so nicht nur ein einfaches Handyspiel, sondern die heute weltbekannte Marke.

Doch der Erfolg bringt auch einige Herausforderungen mit sich. Denn Angry Birds zielt nicht nur auf eine bestimmte Altersgruppe ab, sondern will mehrere Generationen erreichen. So muss das ganze Konzept gut überlegt sein. Doch wie man sieht wurde auch diese Aufgabe gut gemeistert.

Im Filmtrailer von „Angry Brids der Film“ kann man erkennen, wie aus den 2D-Spielfiguren echte 3D-Charaktere wurden. Die Geschichte dreht sich um den Außenseiter Red, der wegen seinen ständigen Wutausbrüchen zusammen mit dem hyperaktiven Chuck und dem unberechenbaren Bomb an einem Anti-Aggressions-Kurs teilnehmen muss. Als ein Boot voller grüner Schweine an der Insel anlegt, werden diese zunächst freundlich in Empfang genommen.

Doch als die Schweine die gesamten Eier der Vögel stehlen, liegt es an der Dreiergruppe, diese zurückzuholen.

Michelle und SophieMichelle und Sophie sind extra aus Gemünden am Main angereist. Am Liebsten fotografieren sie. Aber dieses Mal haben sie sich auch im Schreiben ausprobiert. Auf der Messe gefällt ihnen das Essen am besten.

 

 


Das Klassenzimmer im O-Ton

20.10.2016

Am zweiten Tag des Klassenzimmers der Zukunft hat Pia die Teilnehmerinnen und Teilnehmer einiger Stationen befragt: Roboter, Comics und die grünen sense boxes. „Manche Kinder haben sich nicht sofort getraut, mit mir zu sprechen, aber alle meine Fragen haben sich geklärt. Es war eine schöne Erfahrung, Leute zu interviewen und zu schauen, wie ein Mikrofon funktioniert.“

PiaPia besucht die fünfte Klasse des Goethe-Gymnasiums in Bensheim. Vielleicht möchte sie später gerne Radioreporterin werden.

 

 


Vorsicht Falschgeld!

20.10.2016

Ein falscher oder ein echter Zwanziger? Vier Redakteurinnen der Schülerredaktion haben bei Selina Oswald von der Deutschen Bundesbank nachgefragt, wie man Falschgeld erkennt.

Falscher Zwanziger

Wusstet ihr, dass Falschgeld auch in Deutschland ein großes Thema ist? Um mehr über dieses Thema zu erfahren, besuchten wir an der Frankfurter Buchmesse den Stand der Deutschen Bundesbank und haben der Mitarbeiterin Selina Oswald Fragen gestellt und Spannendes erfahren.

„Die Fälscher werden von Jahr zu Jahr geschickter und finden immer wieder neue Möglichkeiten, ihr Geld unbemerkt in Umlauf zu bringen“, sagt Selina Oswald von der Bundesbank. Glücklicherweise gäbe es heute viele Methoden zur Erkennung von Falschgeld, genauer gesagt drei verschiedene. „Sehen, fühlen, kippen“, so sagt sie, „ist das Prinzip, wie ein Laie Falschgeld erkennen kann“.

Professionelle Erkennungsmittel seien der Prüfstift, das Prüfgerät und die UV-Lampe. Der Prüfstift sei jedoch nicht zu empfehlen, da heutige Fälscher und Fälscherinnen Möglichkeiten kennen, diese Technik zu umgehen. Mit ihren verschiedenen Sicherheitsmerkmalen zählen die deutschen Banknoten allerdings zu den sichersten und vertrauenswürdigsten weltweit. Dazu zählen unter anderem das Hologramm, das Wasserzeichen und der Sicherheitsfaden.

Niemand sei sicher vor Fälscherinnen und Fälschern, deshalb sei es wichtig zu wissen, wie man in so einem Fall handeln muss. „Wenn man bemerkt, dass man einen gefälschten Schein in der Hand hält, sollte man sofort zur Polizei gehen“, sagt Selina Oswald. Diese schaue sich die Scheine genauer an und sichere Spuren, um das Profil mit anderen gefälschten Scheinen zu vergleichen. „Jeder Fälscher hat seine eigene Handschrift“, erzählt Selina Oswald. Falls der Fälscher gefasst werden kann, erwartet ihn in Deutschland eine maximale Haftstrafe von fünf Jahren. In Osteuropa hingegen, können Fälscher Haftstrafen von bis zu 15 Jahren erhalten.

Wer noch mehr über dieses spannende Thema erfahren will und selber einmal Falschgeld in den Händen halten möchte, kann den Stand C 49 in der Halle 3.1 besuchen.

Lauriane, Seraina, Dorit und AnneLauriane, Seraina, Dorit und Anne machen an der Allgemeinen Berufsschule in Zürich eine Ausbildung zur Fachfrau für Information & Dokumentation.

 

 


Natur und Russisches, Französisches und Deutsches im Programm

20.10.2016

Ann-Christin Bolay (re.)

Léa, Alice und Caroline interviewten Ann-Christin Bolay vom Verlag Matthes & Seitz Berlin, da sie sich sehr für Fremdsprachen interessieren. Sie erzählte ihnen spannende Fakten über die Gründung und das Programm des Verlags. Hört selbst!

 

Das Gespräch führten Léa, Alice und Caroline. Sie gehen in die elfte Klasse der Europäischen Schule in Frankfurt. Fast alle Schülerinnen und Schüler sind zweisprachig aufgewachsen.

 

 


Spannende Lektüre aus den Niederlanden

19.10.2016

Jet Bussemaker

Dieses Jahr lauten die Ehrengäste der Frankfurter Buchmesse die Niederlande und Flandern. Zu diesem Anlass besucht uns im Klassenzimmer der Zukunft die niederländische Ministerin für Bildung, Kultur und Wissenschaft, Jet Bussemaker.

Wer kennt schon die niederländische Literatur? Anscheinend nur wenige, denn selbst im Internet finden sich wenige Infos zur „dutch literature“. In den Niederlanden selbst sind deren Autoren bekannt, aber über die Landesgrenzen hinaus schaffen es nur wenige. Dies liegt teilweise daran, dass die Autoren selber weniger Interesse zeigen oder gezeigt haben, ihre Werke auch in Deutschland und Co. zu verbreiten. Das ändert sich gerade.

Mariette Bussenmaker, die Kulturministerin des Landes, hat in der Politik bereits eine lange Laufbahn. Die studierte Politikwissenschaftlerin mit Schwerpunkt Politische Theorie befasst sich seit langem mit dem Thema Frauenrechte und ihrer Gleichstellung in der Politik. Von 1998 bis 2007 war sie in der zweiten Kammer der Generalstaaten, außerdem war sie von 2010-2011 Rektorin der Hochschule Amsterdam und über längere Zeit Staatssekretärin.

Sie beantwortete uns einige Fragen zur niederländischen Literatur. Wie andere Länder haben auch die Niederlande verschiedenste Literaturgattungen. Von Märchen bis hin zu epischen Fantasiegeschichten findet sich alles. „Dann gibt es viel experimentelle Literatur. Die junge Generation schreibt gerade sehr aufregende Bücher. Da ist alles dabei, von historischen Romanen bis zu aktuellen Themen wie der Migrantenfrage.“ Hier hat Bussemaker einen heißen Tipp für junge Leser: „Mona Bousakour, ein Marrokaner, der in Amsterdam lebt. Er erzählt sehr hart über das Leben als Migrant unter lauter Migranten in einer großen, fremden Stadt.“

Die niederländische Bildungsministerin ist überzeugt, dass unsere behauptete Unkenntnis über „dutch literature“ bald überwunden sein wird: „All die vielen jungen Autoren werden auch ins Deutsche übersetzt. Schließlich sind die Niederlande Ehrengast dieser Frankfurter Buchmesse“.

 

Benedikt, Marina, Rebecca und MichelleÜber die Niederlande und ihre Literatur berichten Marina, Rebecca, Benedikt und Michelle.

 

 

 

 


Eine Reise durch die indonesische Küche

19.10.2016

Schon beim Betreten des Standes „Foodexplorer“ (Halle 3.1) der Frankfurter Buchmesse fühlt man sich wie auf einer kulinarischen Reise durch Indonesien. Zwischen exotischen Gewürzen, besonderen Gerüchen und professionellen Köchen hat man die Chance, die indonesische Kochweise zu entdecken.

Das Foodexplorer-Team

Das Projekt „Foodexplorer“ entstand vor drei Jahren. Roland Burger hatte die Idee, zwischen den unterschiedlichen Projekten des „classroom of the future“ auch etwas Praktisches aus dem Kochbereich anzubieten. „Kochen würde sich hier super anbieten“, so der Initiator des Projekts FoodExplorer.
Da das Projekt bei der letzten Buchmesse ein großer Erfolg war, wird es auch dieses Jahr mit den indonesischen Köchen Budi Kurniawan und Astrid Enricka Dhita, sowie Roland Burger selbst weitergeführt.

Uns, den „Future Bloggern“ wurde anhand eines traditionellen Gerichts, die indonesische Kochweise und Kultur nahegebracht. Neben einigen uns bekannten Gewürzen wie Kardamon, Nelke, und Sternanis, zeigt uns Budi auch typisch indonesische und außergewöhnliche Gewürze, wie „candle nut“, „curry leaves“ oder „Galangal“.

Das Projekt schafft es, den Besucherinnen und Besuchern nahezubringen, wie man kocht und auch wie man einen Sinn für die richtigen Zutaten gewinnt. „Foodexplorer“ ist auf jeden Fall einen Besuch wert.

Julia, Anna, Mondino und JuleEin Beitrag der Schüler-Reporter und Reporterinnen Julia, Anna, Mondino und Jule.

 

 


„Warum sind Sie auf der Buchmesse?“

19.10.2016

Emily, Lou, Apolline, Lily-Lou, Celia fragen Besucher der Messe in Frankfurt.

Cecilia arbeitet für einen schwedischen Verlag

 

 

„Arbeit“

Cecilia: Ich arbeite für einen schwedischen Verlag und suche auf der Buchmesse neue Materialien, interviewt von Celia Holzman, 14 Jahre

 

Axel Küppers

 

„Kunden“

Axel Küppers u. Helmut Wagner: Wir stellen Bücher aus, kümmern uns um die Kunden und nehmen Bestellungen an.Beruf: Verlagsvertreter und Vertrieb von R&W Fachmedien, interviewt von Lou Berlowitz-Grayer, 14 Jahre

 

Kumararaja A.

 

„Networking“

Kumararaja A: I am working for exeter. It is a publishing service. I come from India, interviewt von Emily Zavard, 14 Jahre

 

Emily, Lou, Apolline, Lily-Lou und Celia

 

 

 

Die Reporterinnrn Emily, Lou, Apolline, Lily-Lou, Celia Zavard

Emily, Lou, Apolline, Lily-Lou und Celia sind selbst mit einem Schulausflug auf der Buchmesse und im Klassenzimmer der Zukunft.


Der Countdown läuft

18.10.2016

Das Klassenzimmer der Zukunft ist fast fertig. Fast. Noch schrauben, kleben und pinseln Handwerker, Literaten und Verleger. Aber wir haben ja auch noch eine ganze Nacht.
Mittwochmorgen, 9.00 Uhr geht es los.

Das Klassenzimmer der Zukunft wird vorbereitet

Klassenzimmer der Zukunft? Dieses interaktive Ausstellungsformat existiert seit 2012. Immer in Halle 4.2, Stand A86. Wir nehmen uns 400 Quadratmeter Platz, um das Lernen der Zukunft in den Blick zu nehmen. – visionäre Formate, spannende Technologien und neue pädagogische Ansätze.
Darüber wollen wir mit Ihnen reden: Mittwoch, Donnerstag und Freitag diskutieren wir aktuelle Bildungsthemen, jeweils um 17 Uhr in Halle 4.2, Stand A86.

Und in diesem Blog? Schreiben keine graumelierten Damen und Herren aus der Literatenszene. Hier bloggt der Nachwuchs. Wir schicken Schülerinnen und Schüler über das Messegelände, die uns ihre Eindrücke hier in Text, Bild und Video schildern werden.

Wir sehen und hören uns, hier – oder vielleicht kommen Sie uns ja spontan besuchen in Halle 4.2, A86


Das Klassenzimmer der Zukunft 2016 – Leuchtturm der Ideen

10.10.2016

Erstmalig in diesem Jahr wurden eigens für das Klassenzimmer der Zukunft Lehrermaterialien erstellt. Schaut euch unsere Videos an:

 


10.10.2016

 


09.10.2016